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Die Anfänge dieser Deponie liegen in den 70er Jahren, als die Gemeinde Allendorf begann, dort ihren Müll in einer ehemaligen Lehmgrube abzulagern. Nur wenig später übernahm die Stadt Gießen das Gelände und von etwa Mitte der 70er bis Mitte der 80er Jahre wurde dort der im gesamten Kreisgebiet anfallende Müll entsorgt. Von 1985-87/88 wurde die Deponie vorübergehend stillgelegt, um sie zu erweitern sowie an den neuesten Stand der Technik anzupassen. Im April 1993 wurde sie dann nach Einbau von insgesamt 1,5 Millionen Kubikmeter Abfall endgültig für weitere Abfallablagerungen geschlossen. Sie ging damit von der so genannten Ablagerungsphase in die Nachbetriebs- bzw. Stilllegungsphase über.
Im Frühjahr 2004 begann der Kreis mit dem Einbau des letzten Abschnittes der Oberflächenabdichtung. Die Oberflächenabdichtung und die Rekultivierung sollen im Jahr 2007 abgeschlossen sein. Dann beginnt die Nachsorgephase.
Das in Allendorf anfallende Sickerwasser wird nach seiner Erfassung per Tankfahrzeug nach Reiskirchen gefahren und dort in der deponieeigenen Behandlungsanlage gereinigt sowie anschließend über das kommunale Kanalnetz der Kläranlage Gießen der Nachreinigung zugeführt.
Das Gas, das durch die Verrottung entsteht, wird mittels Gassonden abgesaugt. Mit Hilfe dieses Gases wird in der eigenen Gasstation Strom gewonnen, der sowohl für den Deponiebetrieb verwendet als auch an die Stadtwerke Gießen verkauft wird.
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