Verwaltungsökonomie und Bürgernähe stehen für Landrat Marx im Mittelpunkt |
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Auf Verwunderung bei Landrat Willi Marx stösst die am Mittwoch bekannt gewordene Äusserung des FW-Kreistagsmitgliedes Günther Semmler, der in Sachen Arbeitsüberhang in der Kreis-Führerscheinstelle mit den Worten, man habe am Dienstag in der Koalitionsrunde festgestellt, dass man Abhilfe schaffen müsse, wiedergegeben wird. Marx-Kommentar dazu: Die Sacherledigung steht im Vordergrund, nicht personelle Spielchen.
Landrat Marx begrüsst in einer ersten Stellungnahme, dass die Koa-Runde aus CDU, FW, FDP endlich gemerkt habe, dass auch bei der Führerscheinstelle personelle Engpässe bestehen, die zu Rückständen geführt haben.
Verwundert ist Marx als zuständiger Personaldezernent und Vorsitzender des Kreisausschusses allerdings darüber, dass die Koalitionsregierung nicht das persönliche Gespräch mit ihm suche, sondern die Kommunikation über die Fraktionen und den Weg über die Öffentlichkeit einschlage, da einzig und alleine der Kreisausschuss (KA) für Personalfragen zuständig sei.
Mit Interesse, so Marx in seiner Stellungnahme weiter, werde er jetzt darauf warten, wann ihm so „ausgewiesene Personalfachleute wie Semmler“ öffentlich mitteilen werden, wo wie viele Hausmeister oder Putzfrauen an Schulen eingestellt werden und wo sie arbeiten dürften. Nicht anders könne er das Statement vom Dienstag in Sachen Führerscheinstelle bewerten.
Jahrelang hatte Landrat Marx als Personaldezernent – wie sein Vorgänger Veit – die Flexibilität eingeräumt bekommen, kurzfristig die unterschiedlichsten Personalbedarfe für die Gesamtverwaltung zügig, unbürokratisch zu regeln. Seit Ende vergangenen Jahres hat ihm die neue Kreisregierung diese Steuerungsmöglichkeit genommen mit der Folge, dass selbst kurzzeitige, stundenweise Aufstockungen von Arbeitsverträgen – in den verschiedensten Bereichen – nur noch der KA beschliessen darf. Marx dazu: Das hat meines Erachtens mit Verwaltungsökonomie und Bürgernähe nichts mehr zu tun. |
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