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   „Welche Rechte hat ein Schulsprecher?"

Seminar zur SV-Arbeit in der Jugendherberge Wetzlar – Handbuch erstellt – 16 Teilnehmer

 

„Kurze Nächte und lange Arbeitstage“, so beschreibt die Teilnehmerin Elisa Stöhr das diesjährige Seminar „Einführung in die SV-Arbeit“. Während der Fortbildung, die in der Zeit vom 23. bis 25. November in der Wetzlarer Jugendherberge stattfand und vom Jugendbildungswerk des Landkreises Gießen veranstaltet wurde, erarbeiteten die insgesamt 16 Jugendlichen ein neues Handbuch mit praktischen Hinweisen und Informationen rund um die Arbeit der Schülervertretung (SV).
 
Zu Beginn des Seminars teilten die Fortbildungsleiter Monika Hegen, Rainer Röming, Michael Rack und Thomas Meisterknecht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe wurde aus den Jugendlichen gebildet, die zum ersten Mal an der Fortbildung teilnahmen. Sie erhielten den Auftrag, einen SV-Tag, Schulfeten und Aktionen wie Kummerkasten oder Patenschaften für Kinder der Dritten Welt zu planen. In der zweiten Gruppe versammelten sich die „alten Hasen“, also jene, die bereits in den vergangenen Jahren Seminare dieser Art besucht haben und denen die Grundstrukturen vertraut sind. Sie hatten die Aufgabe, ein imaginäres SV-Team zu bilden, dieses zu strukturieren und anschließend einen gemeinsamen Jahresplan zu erstellen.

Nach der Präsentation der Ergebnisse beider Gruppen, bot sich den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in einer Fragerunde rechtliche Angelegenheiten zu klären. Dabei standen Fragen wie „Darf mein Lehrer mir verbieten, an der Schülerratsitzung teilzunehmen?“ und „Welche Rechte hat ein Schulsprecher?“ im Vordergrund, aber auch geschichtliche Dinge wie „Wann und von wem wurde die Schülervertretung erfunden“ wurden an dieser Stelle von den Seminarleitern beantwortet.
„Die Fortbildung hat mir großen Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das Rhetorikseminar im Frühjahr 2008. Dort will ich lernen, wie man Reden hält und sicher vor Gruppen auftreten kann“, berichtete Stöhr abschließend.