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Abführmittel meist unnötig

Träger Darm: Abführmittel meist unnötig - der aktuelle Newsletter der UGB

 

UGB-Pressedienst
07.10.2010
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UGB-FORUM 5/2010
Träger Darm: Abführmittel meist unnötig

Jedes Jahr geben die Bundesbürger viele Millionen Euro für Abführmittel aus. Tatsächlich zählt Verstopfung zu den häufigsten medizinischen Beschwerden. Frauen leiden mehr als doppelt so oft daran. „Statt zu teuren Abführmitteln zu greifen, ist es langfristig erfolgversprechender, mit der richtigen Ernährung vorzubeugen“, rät Stefan Weigt vom Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB). Mit den Abführmitteln machten die Pharmafirmen ein Riesengeschäft. So verwendeten die Unternehmen einen großen Teil ihres Marketingetats für die Bewerbung dieser freiverkäuflichen Produkte. „Dabei verschweigen sie, dass oft Ernährungsfehler die Ursache sind“, kritisiert der Ernährungswissenschaftler des UGB. Nur 20 Prozent der Betroffenen seien wirklich dauerhaft auf diese Medikamente angewiesen. „Wenn der Arzt eine Grunderkrankung als Ursache der Verstopfung ausgeschlossen hat, ist die richtige Auswahl der Lebensmittel die sinnvollere Alternative, um einen trägen Darm wieder in Schwung zu bekommen.“ Wichtig sei, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und den reichlichen Verzehr wasserlöslicher Ballaststoffe aus Gemüse und Obst zu achten, wie in der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift UGB-FORUM mit dem Schwerpunktthema „Ernährung als Therapie“ zu erfahren ist. Isolierte Ballaststoffpräparate wie Hafer- oder Weizenkleie seien dagegen ungeeignet. Zum einen enthielten diese wasserunlösliche Ballaststoffe, die die Beschwerden unter Umständen sogar verschlimmern könnten. Zum anderen fehlten den isolierten Kleieprodukten wertvolle Begleitstoffe wie Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe, die frisches Gemüse und Obst natürlicherweise enthalten. Mehr über die Behandlung eines trägen Darms und anderer Erkrankungen wie Krebs, Rheuma oder Diabetes erfahren Sie im UGB-FORUM 5/2010, dass für 8,50 Euro (zzgl. MwSt.) online bestellt werden kann: www.ugb.de/ernaehrungstherapie. (Das UGB-FORUM ist nicht im Buch- und Zeitschriftenhandel erhältlich.)

 

Aus dem Inhalt:
- Richtig essen bei Rheuma
- Träger Darm – was tun?
- TCM: Therapie nach den fünf Elementen
- Ernährung bei Krebs
- Neurodermitis: Allergene aufspüren
- Diabetes mellitus: Auf vollwertiges Essen kommt es an
- Acrylamid: Noch immer ein Problem?
- Verpackung von Bioware: Ökologisch fragwürdig