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Rivers: Sanierung in vollem Gange
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Felix Feldmann (links) und Daniel Beitlich vor einem der Gebäude an der Automeile. Am Sockel des ehemaligen Kasernenblocks wurde bereits mit der Sanierung begonnen. (Foto: Kreisverwaltung Gießen: Dennis Pucher).
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Einen Monat nach der Unterzeichnung des Mietvertrages zwischen dem Landkreis Gießen, der GIAG und der Beitlich Bauprojekte GmbH über die Anmietung von drei Gebäuden in der ehemaligen Rivers-Kaserne (02-10-2007) schreiten die Sanierungsarbeiten weiter voran. Aktuell sind bis zu 40 Bauarbeiter mit der Entkernung der alten Kasernenblocks beschäftigt. „Wir sind absolut im Zeitplan“, berichtete Daniel Beitlich, Geschäftsführer der Beitlich Bauprojekte GmbH, bei einem Rundgang über das Gelände. Aktuell werden die Gebäude nacheinander komplett zurückgebaut und gleichzeitig erste Modernisierungsmaßnahmen unternommen. Das heißt zum Beispiel, dass alle Bodenbeläge und Türen entfernt und die Heizung bereits erneuert wurde. Beitlich geht davon aus, die Gebäude bereits Anfang November innen komplett zurückgebaut zu haben und mit der Modernisierung beginnen zu können. „Bisher hatten wir den Rückwärtsgang eingelegt, ab November geht’s nur noch nach vorne“ verdeutlicht Architekt Felix Feldmann den Zeitplan der Renovierungsarbeiten. Beitlich und Feldmann kündigten an, in der Ausbauphase die Zahl der Arbeiter und beauftragten Handwerksfirmen deutlich zu erhöhen. Vermutungen, dass sich auf dem Areal der ehemaligen US-Kaserne Altlasten befinden, kann Beitlich eine klare Absage erteilen: „Wir haben Gutachten erstellen lassen und Bodenproben durchgeführt. Alle haben gezeigt, dass hier keine Altlasten zu finden sind“. Ab dem Frühjahr 2008 werden auf insgesamt 8350 Quadratmetern Fläche neben der Gesellschaft für Integration und Arbeit Gießen (GIAG) auch der Fachbereich Jugend und Soziales der Kreisverwaltung in den Gebäuden an der Licher Straße untergebracht sein - zusammen 270 Mitarbeiter. Damit findet die bisherige Raumsituation der GIAG ein Ende. Diese hatte seit Bestehen der Behörde für Kritik gesorgt, weil die Beratungsmöglichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit die Leistungsfähigkeit der Behörde wegen der baulich bedingten Nutzung von Doppelbüros deutlich eingeschränkt war.
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