|
|
„Hygiene geht nicht baden“
|
|
|
Landrat Willi Marx (rechts) lässt sich von Gesundheitsaufseher Norbert Ensle (links) über die Wasserqualität am Heuchelheimer Badesee informieren; in der Mitte die HR-Journalistin Constanze Schleenbecker bei Ton- aufnahmen für die aktuelle Bericht- erstattung. (Foto: Kreisverwaltung Gießen: Stöppler)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Landrat Marx informiert sich bei Gesundheitsaufseher Ensle über Badeseen-Wasserqualität Badeseen sind nicht nur Stätten der Freizeitgestaltung, sondern gleichzeitig Bestandteile der Natur. Da sich jetzt bei diesen hochsommerlichen Temperaturen auch die Menschen in Mittelhessen wieder ins kühle Nass stürzen, hat Landrat Willi Marx am Montag (03-07-2006) die Gunst der Stunde genutzt und sich am Heuchelheimer See über die Wasserqualität informieren lassen. Gesundheitsaufseher Norbert Ensle, der gemeinsam mit seinem Kollegen Horst Wahl die heimischen Badessen aus gesundheitstechnischer Sicht begutachtet, nahm vor Ort Wasserproben. Nach dem Gespräch mit Ensle zog Landrat Marx das Fazit „Die Hygiene geht an den fünf Badeseen im Landkreis Gießen nicht baden!“
Grundsätzlich hätten der Heuchelheimer, der Launsbacher See, der Trais-Horloffer See und der Wißmarer See sowie das Waldschwimmbad in Lich nach Angaben von Ensle eine gute Qualität. Die Grenzwerte beispielsweise für fäkal-coliforme Keime oder Salmonellen würden in der Regel – die Beprobungen erfolgen meistens sechs bis elf Mal jährlich – nicht überschritten. Aufgrund von EU-Recht ist man auch seitens des Landratsamtes Gießen zu diesen regelmässigen Untersuchungen verpflichtet. Diese Arbeit obliegt der Hygieneaufsicht, die ein Arbeitsschwerpunkt des Kreis-Gesundheitsamtes ist. Aktuelle Informationen unter der Überschrift „Ergebnis der letzten Badesee-Wasseruntersuchung“ findet man auch auf der Homepage „www.lkgi.de“ der Kreisverwaltung Gießen, wenn man wenn man dort unter der Rubrik „Aktuelles“ das Kapitel „Badeseen-Analyse“ aufruft.
|
|