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Restabfall wird weiter analysiert

Die Durchführung eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens zur Analyse des Restabfalls im Landkreis Gießen unter der Regie von Prof. Dr. Stefan Gäth vom Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement an der Justus-Liebig-Universität stand am Montag auf der Tagesordnung des Kreisausschusses (KA). Das Gremium verabschiedete nach Mitteilung der hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Dr. Christiane Schmahl, die die KA-Sitzung leitete, einen entsprechenden Antrag, demzufolge für die Untersuchung der Restabfall-Zusammensetzung ein Beitrag von 79.500 EUR investiert werden soll.

 

Die Kreisverwaltung verfolgt schon seit längerem das Ziel, die Restabfallmenge weiter zu reduzieren. Verwertbare Abfälle, beispielsweise Altpapier oder Bioabfall, in den dafür vorgesehenen und bereits etablierten Systemen – von der blauen bis zur grünen Tonne – sollen verstärkt eingesammelt und zielgerichtet verwertet werden.

 

Ziel des neuen Projektes ist es nun, unter anderem Grundlagendaten für die Einführung einer Wertstofftonne zu erheben und zu bewerten, um eine Entscheidungsgrundlage für weiteres Handeln zu erarbeiten.

 

Das geplante Modellvorhaben „WERTvoller 2020“ ist für den Landkreis Gießen nach Meinung von Dr. Schmahl nach der Aktion „Trend Abfall“ und dem laufenden Projekt zur Untersuchung des Ressourcenpotentials der Hausmülldeponie Reiskirchen ein weiteres wichtiges Vorhaben, im Abfallbereich, bei dem der Landkreis Gießen auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Universität Gießen setzt.