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Energieberatung bessert Budget auf

Landkreis Energie Sparen

Bildunterschrift
vl. Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Dirk Oßwald; Ina Weller, Unternehmenssprecherin Stadtwerke Gießen; Thomas Wagner, SWG; Wolfgang Rock, Fachdienst Soziales beim Landkreis Gießen; Wolfgang Haasler, Caritasverband Gießen.

Landkreis, Caritas und Stadtwerke beraten Hartz-IV-Empfänger künftig gemeinsam -  Oßwald: Nutzen haben alle - wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation

 

Der  Fachdienst Soziales beim Landkreis Gießen, die GIAG,  die Stadtwerke Gießen (SWG) und der Caritasverband Gießen unterstützen zukünftig Hartz IV-Empfänger und Bezieher klassischer Sozialhilfe gemeinsam und abgestimmt. Dabei geht es vor allem um die Reduzierung überhöhter Nebenkosten von Mietwohnungen. Ziel ist, dass finanzielle Lücken im Zusammenhang mit den Kosten für die Unterkunft aus eigener Kraft geschlossen werden können. Das neue Konzept stellen Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Dirk Oßwald; Ina Weller, Unternehmenssprecherin Stadtwerke Gießen (SWG); Thomas Wagner, SWG; Wolfgang Rock, Fachdienst Soziales beim Landkreis Gießen; Wolfgang Haasler, Caritasverband Gießen, kürzlich bei einem Gespräch bei den Stadtwerken Gießen vor.

 

Künftig  unterstützt der Caritasverband Betroffene mit einer umfassenden Wohnraumberatung. Die Energieberater der Stadtwerke Gießen kümmern sich um die energetischen Sparpotenziale. Die Koordination dieser praktischen Lebenshilfe erfolgt über die Gesellschaft für Integration und Arbeit Gießen (GIAG) für die Hartz-IV-Empfänger sowie den Fachdienst Soziales des Kreises für die Bezieher klassischer Sozialhilfe.

 

Sofern die Sachbearbeiter der GIAG oder beim Fachdienst Soziales bei Leistungsempfängern Sparpotential durch eine Wohnraum- oder Energieberatung erkennen, weil deren Nebenkosten unangemessen hoch sind, werden sie direkt über das sinnvolle Beratungsangebot informiert und an die Beratungsstellen weitergeleitet.

 

Die Energieberatung wird von den SWG im Rahmen ihrer Dienstleistungen kostenlos angeboten. Der Landkreis Gießen unterstützt die Wohnraumberatung finanziell aus Mittel des Europäischen Sozialfonds. Zielgruppen sind betroffene Leistungsbezieher, bei denen die Ausgaben für Energie oder auch die Höhe der Miete zu besonderen Problemen führen.

 

Basis der Energieberatung ist ein Fragebogen, der erste Eindrücke über die individuelle Nutzung von elektrischen Geräten und die Gegebenheiten im persönlichen Lebensumfeld widerspiegeln. Aus den erhobenen Verbrauchsdaten leiten die Energieberater der Stadtwerke praktische Verbesserungsvorschläge ab, geben Spartipps und klären über Einsparpotentiale auf.

 

„Mit der Wohnraum- und Energiesparberatung verfolgen wir das Ziel, die Lebenssituation der Leistungsbezieher nach SGB II und SGB XII zu verbessern. Die Kooperation ist ein weiterer Baustein in unserm Hilfspaket für betroffene Bürgerinnen und Bürger“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dirk Oßwald gemeinsam mit Ina Weller (Unternehmenssprecherin Stadtwerke Gießen) und Wolfgang Haasler (Caritasverband Gießen).

 

In einer gemeinsamen Stellungnahme zeigten sich alle Seiten erfreut über den Start der neuen Kooperation im sozialen Bereich. Wolfgang Haasler, der beim Caritasverband Gießen die Wohnraumberatung verantwortet, begrüßte die Kooperation mit SWG, GAIG und Landkreis. „Unser Weg verfolgt einen ganzheitlichen Beratungsansatz. So etwas gelingt nur, wenn auch der sinnvolle Umgang mit Energie vermittelt wird.“

 

Die Unternehmenssprecherin der SWG, Ina Weller, freute sich über das gemeinsame Projekt mit Caritas, Landkreis und GIAG und versprach fachlich fundierte Hilfestellung bei allen Energiefragen. „Jedes Jahr leisten die Mitarbeiter im info Zentrum der SWG am Marktplatz bis zu 5000 Energieberatungen für Kunden der SWG. Wir sehen das als wichtigen Beitrag eines modernen Stadtwerks, das mehr liefert als nur Strom und Gas.“

 

Weitere Informationen erhalten Leistungsempfänger nach SGB II und SGB XII bei ihrem jeweiligen Leistungssachbearbeiter.