Filmvorführung als Vorbereitung auf Besuch in Wiesbaden
Bildunterschrift:
Landrätin Anita Schneider, Oberbürgermeisterin Dietlinde Grabe-Bolz, die Begleiter der Projektgruppe Thomas Euler, Thomas Knoblauch, (Landkreis Gießen) sowie Dieter Knoth und Reinhard Himmelreich (Stadt Gießen) sowie die Auszubildenden der Verwaltungen des Landkreises und der Stadt Gießen während einer Pause bei der Vorführung des Films ´Die Frau vom Checkpoint Charlie´ in den Räumen der Gießener Kreisverwaltung.
Foto: Kreisverwaltung
Projektgruppe in die Staatskanzlei eingeladen – Treffen mit Zeitzeugin geplant - Grabe-Bolz und Schneider freuen sich für die jungen Menschen über Einladung nach Wiesbaden
20 Auszubildende der Verwaltungen von Stadt und Landkreis haben sich am 19.11. 2010 in den Räumen der Gießener Kreisverwaltung getroffen, um sich den ARD Zweiteiler `Die Frau vom Checkpoint Charlie` anzuschauen. Die Filmvorführung ist die Vorbereitung für den 16. Dezember 2010. Dann hat der Hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier die jungen Bürgerinnen und Bürger nach Wiesbaden eingeladen, um dabei mit Jutta Fleck zusammen zu treffen. Sie werden über die Deutsche Geschichte zwischen 1980 und 1990 zu diskutieren. Jutta Fleck ist die tatsächliche „Frau vom Checkpoint Charlie“, die im Zweiteiler von Veronika Ferres dargestellt wird. Sie ist vom DDR Regime nach einem Fluchtversuch in Haft genommen worden, um dann ohne ihre kleinen Töchter in den Westen abgeschoben zu werden. Sie kämpfte mit stillem Protest auch am Grenzübergang Checkpoint Charlie um die Freilassung ihrer Töchter.
„Wir haben 20 engagierte Jugendliche in unseren Verwaltungen, sie sich über ein Jahr mit dem DDR Regime, den Beweggründen der Flucht sowie der friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit auseinander gesetzt haben. Entstanden ist die Wanderausstellung `20 Jahre friedliche Revolution und Deutsche Einheit – als die Flüchtlinge aus der DDR nach Gießen kamen´ , die im letzten Jahr mit großem Applaus in den Schulen der Stadt und des Landkreises gezeigt worden ist. „Wir freuen uns, dass diese Arbeit der jungen Menschen mit der Einladung nach Wiesbaden und dem Treffen mit Jutta Fleck gekrönt wird“, erklärten Oberbürgermeisterin Dietlinde Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider gemeinsam.
Das Projekt für die Wanderausstellung ist 2009 zum zwanzigsten Jahrestag der Maueröffnung entstanden. Mit einjähriger Vorbereitungszeit fand am 9. November 2009 die feierliche Ausstellungseröffnung im Beisein des damaligen Hessischen Innenministers Volker Bouffier, des damaligen Landrats Willi Marx und des damals amtierenden Oberbürgermeister der Stadt Gießen, Heinz-Peter Haumann, statt. Ziel des Projektes war es, Jugendliche diesen wichtigen Teil der jungen deutschen Geschichte erforschen zu lassen und das Erlernte als Multiplikatoren an andere Jugendliche und junge Erwachsene weiter gegeben.
Begleitet wurden die Arbeit der Projektgruppe von Thomas Euler, Thomas Knoblauch, (Landkreis Gießen) sowie Dieter Knoth und Reinhard Himmelreich (Stadt Gießen). Die Bürgerinnen und Bürger, die Medien und die Schülerinnen und Schüler haben das Projekt in höchsten Tönen gelobt. Für die Projektgruppe war die Arbeit ein tolles und nachhaltiges Erlebnis. Das Engagement wird abschließen mit dem Besuch in der Staatskanzlei und im Landtag in Wiesbaden gekrönt.








