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KA wählte für Wasserverband „Nidda“

Interessenvertretung in Vorstand und Versammlung

 

Am Montag (04-07-2011) fand die erste Sitzung des neugewählten Kreisausschusses (KA) für die Legislaturperiode von 2011 bis 2016 statt. Es war dies gleichzeitig auch die erste KA-Sitzung, an der Dr. Christiane Schmahl als neue Hauptamtliche Kreisbeigeordnete (HKB) teilnahm – und sie gleichzeitig auch erstmals leiten musste. Auf der KA-Tagesordnung standen unter anderem Wahlen für Gremien des Wasserverbandes „Nidda“.

 

Der KA beschloss, dass Elke Högy in der Verbandsversammlung des Wasserverbandes die Rechte des Landkreises wahrnehmen soll. Zu deren Stellvertreter wurde Manfred Paul bestimmt. Der Verbandsversammlung wird ferner vorgeschlagen, Heinz Becker und als dessen Stellvertreter Rainer Wengorsch in den Verbandsvorstand zu wählen.

 

Der Wasserverband „Nidda“ ist eine Einrichtung im Sinne Wasserverbandsgesetzes mit Sitz in Friedberg (Wetteraukreis). Er dient nach Angaben von Dr. Schmahl dem öffentlichen Interesse. Zu seinen Mitgliedern gehört auch der Landkreis Gießen, der seine fachlichen Dienste in Anspruch nimmt.

 

Zu den Aufgaben des Verbandes zählt es, die Gewässer – unter anderem den Eichelbach, die Nidda und die Wetter – in seinem Aktionsradius auszubauen und einschließlich ihrer Uferrandstreifen, soweit sie im Eigentum des Verbandes oder einer seiner Gemeinde stehen, zu unterhalten, insbesondere unter Beachtung des Hochwasserschutzes den naturnahen Gewässerzustand zu erhalten oder durch Renaturierung wieder herzustellen. Auch die Wetter und die Horloff tangieren im südwestlichen Gießener Kreisgebiet das Areal des Wasserverbandes.

 

Weitere Hauptaufgaben sind nach Auskunft von HKB Dr. Schmahl das Erstellen, Betreiben und Unterhalten von Talsperren und Hochwasser-Rückhalteanlagen. Ebenso sei der Verband für die Errichtung und Unterhaltung von Bauwerken in und an den Gewässern zuständig. Dies schliesse vorhandene Bauwerke ein, sofern es nicht Aufgabe von Triebwerksbesitzern oder von sonstigen Verpflichteten sei. Als Talsperre betreibe man die Niddatalsperre in Schotten-Rainrod. Hochwasser-Rückhaltebecken stünden in Lich, Nidda-Ulfa und Nidda-Eichelsdorf.

 

Zur Durchführung der Aufgaben nimmt der Wasserverband die zur Herstellung, Unterhaltung und Beseitigung notwendigen Arbeiten an den Verbandsgewässern vor und betreibt die dazu notwendigen Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren.