16 Jungendliche als Leistungsbezieher nach Sozialgesetzbuch II erhalten die Chance auf geförderte Ausbildung
Oßwald: Jugendlichen durch Berufsausbildung Zukunftsperspektive bieten – GIAG-Fallmanager bei Interesse Ansprechpartner für junge Menschen
Das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit hat dem Landkreis Gießen rund 370.000 Euro in Aussicht gestellt. Der Bund unterstützt das Projekt über die Gesellschaft für Integration und Arbeit (GIAG) gleichzeitig mit 490.000 Euro. Damit sollen bis zu 16 benachteiligte junge Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II in einer außerbetrieblichen Ausbildung die zusätzliche Chance zum Erwerb eines Berufsabschlusses erhalten. „Wir verfolgen das Ziel, den Jugendlichen mit der Berufsausbildung eine langfristige Zukunftsperspektive zu bieten“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dirk Oßwald.
Diese zukunftsträchtige Maßnahme wird aus Mitteln des Hessischen Arbeitsmarktprogramms ´Ausbildung statt ALG II´ (AstA) und dem Eingliederungsbudget der GIAG finanziert.
Es sollen Plätze in den Berufsfeldern Gebäudereinigung, Hauswirtschaft, Koch, Maler / Lackierer und im Restaurantfach zur Verfügung gestellt werden.
Im Moment wird in einem Ausschreibungsverfahren nach einer geeigneten Organisation gesucht, welche die Ausbildung der jungen Menschen übernimmt. Der Beginn der Ausbildungen ist im September 2010 geplant. „Jugendliche, die Leistungen nach SGB II bekommen und Interesse an einer Ausbildung haben, sprechen Ihren Fallmanager bei der GIAG an“, erklärte Simone Hackemann, im Fachbereich Jugend und Soziales in der Gießener Kreisverwaltung für Beschäftigungspolitik zuständig, abschließend.
Bildunterschrift:
Erster Kreisbeigeordneter, Sozial- und Jugenddezernent Dirk Oßwald informiert sich im Gespräch mit Wolfgang Balser, Vorsitzender Jugendwerkstatt Gießen e.V. und Chald el Saeidi, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Jugendwerkstatt, über die Ausbildungssituation von benachteiligten Jugendlichen in Gießen.
Foto: Kreisverwaltung








