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Stiftung „Von Schulen für Schulen“ errichtet Photovoltaikanlage

Der Stiftungsvorstand unter Leitung des hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Siegfried Fricke hat die Auftragsvergabe für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der Grundschule Reiskirchen beschlossen. Die Stiftung wurde Mitte 2010 gegründet.

 

Aus den Einnahmen der Stiftung sollen Anschaffungen wie z.B. Musikinstrumente, Sportgeräte, Präsentationstechnik sowie zusätzliche Materialien für den Schulunterricht finanziert werden.

 

Des weiteren wird ein Ingenieur und Kinderbuchautor für die Stiftung tätig sein, der in den Grundschulen Themen wie zum Beispiel: Nutzung der Sonnenenergie, Nutzung der Windenergie, Umweltschutz und Reduzierung des CO2-Ausstoßes unterrichten wird.
Hierbei soll insbesondere der sparsame Umgang mit Energie vermittelt werden.

 

Die bundesweit einmalige Stiftung hatte hohe juristische Hürden zu überwinden. So musste das Regierungspräsidium und das Finanzamt eine Genehmigung erteilen.

 

Die Kreditwürdigkeit der Stiftung musste durch entsprechende Kreistagsbeschlüsse geschaffen und die komplizierten Vorschriften des nationalen und europäischen Vergaberechts bedacht werden.  Nicht zuletzt drohte eine Brüsseler-Verordnung Namens „De-minimis“, dem ganzen Vorhaben einen Strich durch die Rechnung zu machen.

 

„Auf unserem Weg lagen größere und schwere Steine als ich mir vorstellen konnte. Umso glücklicher bin ich, dass es meinem Team und mir gelungen ist, dank unserer Ausdauer und Beharrlichkeit das Projekt umzusetzen. Die Stiftung wird es uns ermöglichen, auch in finanziell schwierigen Zeiten zusätzliche Investitionen in Schulen zu stemmen.“ freute sich Schuldezernent Fricke.

 

Die Verzögerungen mit denen die Stiftung kämpfte, hatte vor dem Hintergrund der bevorstehenden erneuten Absenkung der Einspeisevergütung zu Kritik geführt.
Fricke betont daher nochmals, dass die Einspeisevergütung nicht der maßgebliche Faktor für die Wirtschaftlichkeit der Anlagen sei.

 

Vielmehr würden die Anlagen so ausgelegt, dass man den erzeugten Strom in der Schule selbst verbraucht. Dies führe dazu, dass bei immer höher steigenden Energiepreisen auch der finanzielle Vorteil aus der Stiftung größer wird.

 

Zudem leiste man einen großen Beitrag zum Klimaschutz  und vermeide die Produktion von klimaschädlichen Treibhausgasen.

 

Für die aktuelle Ausschreibung der Photovoltaikanlage in Reiskirchen hat ein Bieter aus der Region den Zuschlag bekommen.

 

„Es ist uns wichtig, dass Aufträge des Landkreises an heimische Unternehmen gehen und unsere Wirtschaft hier vor Ort stärken. Zudem können wir so eine kurze Reaktionszeit  im Störungsfall gewährleisten.
Alles  in allem, ist dies der erste Schritt zur energieautarken Schule der Zukunft.“ meint Fricke abschließend.