Kreisausschuss gewährt Zuschlag für Schülerbeförderung
Veränderte Rahmenbedingungen machen Nachtrag notwendig – Fricke: reibungslose Beförderung zum Schwimm- und Sportunterricht hat oberste Priorität – Neuausschreibung im Schuljahr 2012/ 2013 geplant
Der Landkreis Gießen schafft die Voraussetzungen, damit der Sport- und Schwimmunterricht an den kreiseigenen Schulen ohne Einschränkungen stattfinden kann. Dazu hat der Kreisausschuss einen finanziellen Zuschlag für die Schülerbeförderung zum Schwimm- und Sportunterricht beschlossen. Rund 17.000 Euro mehr erhält die beauftragte Bietergemeinschaft von Busunternehmen aus dem Landkreis. Die zusätzlichen Kosten für die Schülerbeförderung sind entstanden, da sich die Rahmenbedingungen bei der Bietergemeinschaft, beispielsweise durch die Insolvenz eines beauftragten Busunternehmens, geändert haben. „Es hat für mich oberste Priorität, dass für die Schülerinnen und Schüler des Landkreises der Sport- und Schwimmunterricht ohne vermeidliche Verzögerungen durch Bustransporte stattfinden kann“, erklärte der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Siegfried Fricke.
Die Beförderung der Schülerinnen und Schüler zum Schwimm- und Sportunterricht erfolgt seit dem Schuljahr 2007/ 2008 durch eine Bietergemeinschaft, zu der sich Busunternehmen zusammengeschlossen haben. „Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass Unternehmen aus der Region mit dem Schülertransport außerhalb des Linienverkehrs beauftragt worden sind“, betonte Siegfried Fricke.
Durch die Insolvenz eines Busunternehmers, durch verkehrliche und fahrplantechnische Veränderungen sowie zusätzliche Fahrten, beispielsweise für Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule, konnte der 2007 ausgehandelte Preis von der Bietergemeinschaft nicht mehr kostendeckend durchgeführt werden. Eine Zusammenlegung der Strecken mit variierenden Zeitfenstern wäre die Alternative zu den Mehrkosten gewesen. Das Zentrale Vergabemanagement der Kreisverwaltung hat mit der Bietergemeinschaft Nachverhandlungen geführt und dabei den Zuschuss von rund 17.000 Euro pro Schuljahr ausgehandelt. Spätestens zum Schuljahr 2012/ 2013 soll eine Neuausschreibung der Schülerbeförderung zum Schwimm- und Sportunterricht erfolgen.








