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Essen und Trinken wie Kelten und Römer

Neues Projekt nimmt Formen an – Vorbild Limes kulinarisch

 

Nach dem Vorbild von Limes kulinarisch wollen Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Metzgereien das von der Wirtschaftsförderung des Kreises Gießen ins Leben gerufene Projekt ESSEN UND TRINKEN WIE KELTEN & RÖMER umsetzen. Dabei werden sie von prominenter Seite unterstützt: Landrat Willi Marx, die Bürgermeister der Gleiberger Land-Kommunen und der DEHOGA-Kreisverband Gießen Gleiberger- Land werben für die Umsetzung des Projektes. Markus Müller vom Landhaus Klosterwald in Lich-Arnsburg ermuntert die Berufskollegen, sich an dem Erfolgsmodell ‚Limes kulinarisch’ zu orientieren und die Chancen zu nutzen.

 

Auf Einladung von Landrat Willi Marx und den Bürgermeistern der Gleiberger Land- Kommunen, Thomas Bender (Biebertal), Helmut Fricke (Heuchelheim), Eckhard Schultz (Lahnau) und Thomas Brunner (Wettenberg, designierter Nachfolger von Gerhard Schmidt) trafen sich kürzlich Inhaber von Restaurants, Gaststätten, Metzgereien und Bäckereien aus dem Gleiberger Land und angrenzender Kommunen im Bürgerhaus Rodheim.

 

Thema war die Beteiligung am geplanten Projekt der Kreiswirtschaftsförderung ESSEN UND TRINKEN WIE KELTEN & RÖMER. Die Initiatoren freuten sich über die rege Beteiligung von Gastronomie und Lebensmittelhandwerk.

 

Landrat Marx, der unter den Anwesenden auch Stefan Herzog, den Vorsitzenden des DEHOGA Gießen-Gleiberger Land begrüßen durfte, erläuterte eingangs das Projekt Limes kulinarisch, das vor gut 2 Jahren von der Kreiswirtschaftsförderung auf den Weg gebracht worden war. Dies habe sich zum Erfolgsmodell entwickelt und stehe Pate für das neue Projekt. Mit ESSEN UND TRINKEN WIE KELTEN & RÖMER wolle man nicht nur das GießenerLand attraktiv für Gäste machen, sondern auch die heimische Gastronomie und das Nahrungsmittelhandwerk unterstützen. „Wir bieten Ihnen die Plattform, liefern Ideen, setzen Projekte um und kümmern und um das Marketing“, umriss Landrat Willi Marx die Rolle der Kreisverwaltung und der Touristikkooperation Gleiberger Land und appellierte an die anwesenden Gastronomen, Bäcker und Metzger: „Nutzen Sie diese Chance, denn nur gemeinsam mit Ihnen kann es gelingen, zusätzliche Nachfrage und zusätzliche Wertschöpfung für Ihre Betriebe und für die gesamte Region zu generieren.“

 

Im Anschluss erläuterte Gabriele Gotthardt, die Leiterin der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Strukturentwicklung und Tourismus beim Landkreis Gießen, das Gesamtvorhaben KELTEN & RÖMER mit seinen unterschiedlichen Schwerpunktthemen und Arbeitsbereichen. Unter anderem verwies sie dabei auf den Lahnwanderweg, der zum Qualitätswanderweg ausgebaut und den Wandertourismus erheblich befördern werde. Dies stelle eine gute Chance dar, mehr Wandertouristen zu gewinnen, zumal eine Themenschleife zum Lahnwanderweg geplant sei, der sog. Kelten-Römer-Pfad. Mit dem kulinarischen Angebot ESSEN UND TRINKEN WIE KELTEN & RÖMER könne man im Lahntal ein Alleinstellungsmerkmal begründen und insofern für Gäste einen besonderen Attraktionspunkt bilden. Allerdings müssten auch die teilnehmenden Betriebe bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.

 

Anschließend erläuterte Markus Müller, Inhaber des Limes kulinarisch - Restaurants Landhaus Klosterwald in Lich Arnsburg, wie er das Projekt „Limes kulinarisch“ in seinem Haus umgesetzt und welche Chance sich daraus für seinen Betrieb ergeben habe. Mit seiner Beteiligung an dem vom Landkreis Gießen in 2007 initiierten Projekt „Limes kulinarisch“ sei er sehr zufrieden, da er zusätzlichen Umsatz erziele und viele Gruppen nur wegen dieses speziellen Angebotes sein Haus aufsuchten. Anfangs habe es schon eine große Herausforderung dargestellt, nach Rezepten der historischen römischen Küche zu arbeiten, der Einsatz habe sich jedoch gelohnt.
Müller lobte die Initiative der Kreiswirtschaftsförderung, der es gelungen sei, Kultur als Wirtschaftsfaktor zu nutzen, vorhandene Kulturstätten in der Region als Reiseziele zu etablieren und neue Gäste zu gewinnen.

 

Ermuntert von den Ausführungen Müllers erklärten die Anwesenden Gastronomen, Bäcker und Metzger ihr Interesse und ihre Bereitschaft, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Gießen und mit Unterstützung des DEHOGA Kreisverbandes und der Touristikkooperation Gleiberger Land das Projekt ESSEN UND TRINKEN WIE KELTEN UND RÖMER umzusetzen.

 

Zur Gründung der entsprechenden Projektgruppe trifft sich die Gruppe am 16. November im Erlenhof in Wißmar. Zur Gründung der Projektgruppe sind alle Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Metzgereien aus Biebertal, Heuchelheim, Lahnau und Wettenberg sowie aus angrenzenden Kommunen  nochmals eingeladen. Ein späterer Beitritt wird nicht möglich sein.

 

Für Anmeldungen und Rückfragen steht die Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Strukturentwicklung und Tourismus des Landkreises Gießen (Frau Gotthardt und Frau Bader, Telefon 0641 – 9390 1767) zur Verfügung.