Angemessenes Preis-Leistungsverhältnis bei Bauschildern
Fricke: Enorme Einsparungen durch Abstimmung mit Landesministerium ermöglicht
Sehr wohl gebe es bezüglich der Aufstellung von Bauschildern Vorgaben seitens der Bundes- und Landesregierung, erklärte der hauptamtliche Kreisbeigeordnete, Schul- und Baudezernent Siegfried Fricke und reagierte damit auf einen Presseartikel, der am 10.08.2010 in dieser Zeitung veröffentlicht wurde. Die Vorgaben für die Bauschilder ergeben sich aus einer Stellungnahme des Finanzministeriums vom 05.08.2009. Zugleich sind entsprechende Hinweise und Muster für die Bauschilder auf der Internetseite der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessens abrufbar, hierbei wird auch auf die Gestaltungsvorschriften des Bundes („Styleguide – Wir bauen Zukunft“) verwiesen. Bei den erwähnten Vorgaben handelt es sich um inhaltliche Festlegungen zum Text, graphische Vorschriften zur Gestaltung (wie Logoverwendung, Logoplatzierung und Schriftart) sowie um Vorgaben, die Größe der Bauschilder betreffend.
Zur korrekten Darstellung des Sachverhaltes sei erklärt, dass im Vergleich zur ersten Ausschreibung auf aufwendige und damit kostenintensive Fundamentarbeiten und eine Stützkonstruktion verzichtet wurde. Die Bauschilder werden nun gemäß den örtlichen Gegebenheiten an den Schulzäunen oder ggf. an den Schulgebäuden befestigt. Diese neue Lösung inkl. der graphischen Gestaltung wurde mit dem Hessischen Ministerium der Finanzen abgestimmt. Hierdurch sind die Einsparungen ermöglicht worden.
Fricke weist darauf hin, dass sich, entgegen der Darstellung im vorliegenden Presseartikel, die Kosten der Bauschilder nicht über die Höhe der Gesamtzuweisung aus den Konjunkturprogrammen berechnen lassen. „Viel entscheidender ist die Anzahl der aufzustellenden Bauschilder und die Beschaffenheit dieser Bauschilder“ betont der Baudezernent. Der Landkreis Gießen hat im Vergleich zu anderen Landkreisen eine hohe Anzahl von Baustellen zu bewältigen. Hierfür ist die Absicht des Kreistagsbeschlusses vom 26.02.2010 grundlegend, die Fördermittel der Konjunkturprogramme auf möglichst viele Schulen zu verteilen und somit eine breite Verbesserung des Lernumfeldes zu schaffen.
Da die Bauschilder bis zum Ende der Baumaßnahmen angebracht blieben und dieser Zeitraum bei einigen Maßnahmen bis zu zwei Jahre betragen könne, verwende man nicht die einfachsten Ausführungen der Bauschilder.
„Die vom Landkreis Gießen gewählten witterungsbeständig bedruckten Alu-Verbundplatten besitzen ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis“, betont Fricke und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Baumaßnahmen aus konjunkturstützenden Mitteln des Landes Hessens und des Bundes finanziert werden, auf welche dementsprechend auch in angemessener Form hinzuweisen sei.








