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Messfahrzeug untersucht Kreisstraßen

Kreisstraßen

Bildunterschrift:

vl: Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Baudezernent Siegfried Fricke,  Stefan Luhn TÜV Rheinland Schering, Klaus Marx Fachdienst Bauen, Mario Rohrmus Fachbereichsleiter Schule und Bauen anlässlich der Zustandserhebung der Kreisstraßen.
Foto: Kreisverwaltung

Fricke: professionelle Untersuchung liefert gesicherten Gesamteindruck – Dringlichkeit wird dargestellt – mit Ergebnissen wird im Dezember gerechnet

 

Auf den Kreisstrassen des Landkreises Gießen wird den Bürgerinnen und Bürgern in den nächsten Tagen ein außergewöhnliches Fahrzeug auffallen, das mit einer Geschwindigkeit von rund 60 km/h unterwegs ist. Der TÜV Rheinland führt im Auftrag des Landkreises Gießen eine Untersuchung der kreiseigenen Straßen durch. Das Fahrzeug ist mit der notwendigen Technik ausgestattet, um während der Fahrt  der Zustand der Straße zu untersuchen. Dazu gehört auch ein Lasertechnikverfahren, welches die Längs- und Querneigung der Straße, der Spurrinnentiefe, die fiktive Wassertiefe in den Spurrinnen, die Griffigkeit der Bitumendecke sowie Netzrisse und Flickstellen erfasst. „Die letzte Untersuchung der kreiseigenen Straßen hat im Jahr 2006 durch eine visuelle Inaugenscheinnahme stattgefunden. Wir habe uns jetzt zu einer modernen, technischen Untersuchung entschieden, um einen gesicherten Gesamteindruck über den Zustand der Kreisstraßen zu bekommen“, erklärte der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Baudezernent Siegfried Fricke.

 

Nach Abschluss der Befahrung werden die Ergebnisse ausgewertet und in Zustandskarten erfasst. Dabei werden die Gebrauchs- und Substanzwerte der Straßen dargestellt.  „Somit legt der Landkreis Gießen als Straßenbaulastträger erstmals eine Dringlichkeitsreihung auf messtechnischer Basis zur Erhaltung des Straßennetzes im Landkreis vor“, unterstich Mario Rohrmus, Fachbereichsleiter Schule und Bauen in der Gießener Kreisverwaltung.

 

Die Ergebnisse der Untersuchung über die Zustandserfassung und Bewertung der Kreisstraßen erwartet der Fachdienst  des Landkreises Ende Dezember 2010.