Pendler können Portal kostenfrei nutzen
Sperrfrist: 1. Oktober 2010!
Pendler können Portal kostenfrei nutzen
Landrätin Schneider unterstützt den hessenweiten kostenlosen Service für motorisierte Berufstätige – Informationen ab 1. Oktober auch auf der Homepage des Landkreises verfügbar.
Am 1. Oktober 2010 geben Verkehrsminister Dieter Posch und ivm-Geschäftsführer Dr. Jürg Sparmann den Startschuss für das „Pendlerportal Hessen“. Das neue Pendlerportal ermöglicht Berufs- und Alltagspendlern unter „www.hessen.pendlerportal.de“ die einfache und schnelle Suche von Fahrgemeinschaften, nicht nur innerhalb des Rhein-Main-Gebietes, sondern im gesamten Bundesland Hessen. „Diesen Service unterstützt der Landkreis gerne“, so Landrätin Schneider, „denn er ermöglicht nicht nur durch die Einsparung von Energiekosten einen Beitrag zur Umwelt und zum persönlichen finanziellen Budget zu leisten, sondern auch stressfreiere Fahrten zur Arbeit und zurück. Dies ist nachhaltige Mobilität“.
Die ivm-GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) stellt dieses Pendlerportal Hessen bereit. Eine Hinweistafel zum neuen Portal ist auch auf der kreiseigenen Homepage „www.lkgi.de“ zu finden.
Die Fahrgemeinschaftssuche im „Pendlerportal Hessen“ ist für den Nutzer kostenfrei, einfach bedienbar und an die Bedürfnisse von regelmäßigen Pendlern angepasst. Die Auswahl von Start- und Zielort erfolgt je nach Belieben über die Eingabe von PLZ, Orts- beziehungsweise Stadtteil oder einfach und unkompliziert per Klick auf die Karte. Auch die Stadt Mainz sowie die Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms sind eingebunden. In Kooperation mit Betrieben können zudem größere Firmenstandorte oder Gewerbegebiete als Start- oder Zielort ausgewählt werden. Auch sämtliche Mitfahrerparkplätze in Hessen (aufgelistet unter www.pundm.hessen.de) sind in das Pendlerportal integriert. Bei der Darstellung der Suchergebnisse wird immer auch die alternative Verbindung mit Bus und Bahn angezeigt.
Sollte die Suche nach einer Fahrgemeinschaft zunächst nicht erfolgreich sein, ist die Einrichtung von kostenfreien Suchabonnements möglich. Am besten ist es jedoch, wenn möglichst viele Angebote zur Mitnahme eingestellt werden. Dadurch werden die Chancen, eine passende Fahrgemeinschaft zu finden, erhöht. Eine Registrierung ist dafür nicht notwendig. Die Datensicherheit wird gewährleistet, da die persönlichen Daten nicht öffentlich angezeigt werden.
Das Pendlerportal Hessen ermöglicht neben der hessenweiten Suche auch eine lokale Suche nach Fahrgemeinschaften. Auf Ebene der Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte in der Region Frankfurt/RheinMain wurden entsprechende „Funktionsportale“ eingerichtet, die über eine angepasste Webadresse direkt angewählt und lokal vermarktet werden können. Auch ein Startportal für die Region Nordhessen ist bereits in Bearbeitung.
Im Rahmen eines kommunalen oder betrieblichen Mobilitätsmanagements spielt die Förderung von Fahrgemeinschaften eine immer größere Rolle. Über Verlinkungen oder eine Integration der Suchmaske in ihre Webseiten hat die Kreisverwaltung die Möglichkeit, der Bevölkerung beziehungsweise den Beschäftigten das Pendlerportal Hessen als zusätzliches Mobilitätsangebot zur Verfügung zu stellen. Insbesondere für Betriebe ist die Fahrgemeinschaftsförderung ein gutes Instrument, um Flächen für Parkraum einzusparen und die Mobilitätskosten der Mitarbeiter zu senken.
„In der Bildung von Fahrgemeinschaften liegen enorme ökonomische und ökologische Einsparpotenziale“, unterstrich Landrätin Schneider. Über eine effizientere Fahrzeugnutzung könne die Verkehrsbelastung in Ballungsräumen und damit der verkehrsbedingte CO2- und Schadstoffausstoß deutlich reduziert werden. Die Pendler selbst profitierten von weniger Staus, sparten Benzinkosten, seien viel stressfreier unterwegs und könnten sogar neue Kontakte knüpfen. Gleichzeitig würden die Angebote zur Fahrgemeinschaftsvermittlung zur Mobilitätssicherung im ländlichen Raum beitragen.
Das internetgestützte Fahrgemeinschaftsvermittlungssystem „Pendlerportal“ wurde 2006 entwickelt und ist bereits in mehreren Bundesländern erfolgreich im Einsatz, beispielsweise in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen. Das Pendlerportal Hessen löst das Pendlernetz RheinMain ab, das seit 2004 von der ivm für die Region Frankfurt RheinMain bereitgestellt wurde.








