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Architekturauftrag für Martin-Buber-Schule vergeben

Landkreis investiert 5 Millionen Euro in Sanierung - Kreissauschuss stimmt Auftragsvergabe nach europaweiter Ausschreibung zu – Fricke: optimale Rahmenbedingen für Schülerinnen und Schüler wichtig

 

Die Vergabe der Architekturleistungen für die Sanierungsmaßnahmen am Bestandsgebäude der Martin-Buber-Schule in Gießen hat der Kreisausschuss in seiner Sitzung am 28.03.2011 nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren beschlossen.
Die Martin-Buber-Schule, Förderschule für praktisch Bildbare in Gießen, soll in energetischer- und brandschutztechnischer Hinsicht im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung der energetischen Modernisierung sozialer Infrastruktur in den Kommunen saniert werden. Der Kreistagsausschuss für Schule und Kultur, Bauen und Planen hat in seiner Sitzung im Februar 2011 der Bereitstellung der notwendigen Mittel in Höhe von 5 Millionen Euro zugestimmt und die Projektgenehmigung erteilt.

 

„Die Erweiterung und Sanierung der Martin-Buber-Schule ist ein wichtiger Meilenstein in meiner Zielsetzung, den Schülerinnen und Schülern im Landkreis optimale Rahmenbedingungen für ihre schulische Ausbildung zur Verfügung zu stellen“, so der hauptamtliche Kreisbeigeordnete, Schul- und Baudezernent Siegfried Fricke.

 

Parallel zur Sanierung des bestehenden Gebäudes erweitert der Landkreis Gießen die Kapazitäten am Standort Carl-Franz-Straße um 50 Schulplätze für praktisch bildbare und körperbehinderte Kinder. Dazu wird ein zusätzliches Schulgebäude errichtet. Die Baumaßnahme wird aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsprogramms des Bundes finanziert. Dabei ist eine Investition weiteren  rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Bei einer zusätzliche Nutzfläche von rund 1.400 Quadratmetern entstehen Gruppenräumen inklusive Nassbereichen, Werkräume, eine Modellwohnung, ein Verwaltungsbereich, ein Lehrerzimmer, Sanitätsbereiche, eine Schülerbücherei, zwei Klassenräume, Unterrichtsräume für textiles Gestalten, Kunst und Musik, sowie verschiedenen Neben- und Schulungsräumen. Soweit möglich werden die Räume multifunktional ausgestaltet. Weiterhin wird gewährleistet, dass ein barrierefreier Übergang zwischen vorhandenen und neuen Gebäuden stattfinden kann.