Landkreis Gießen fordert finanziellen Beitrag zur Sozialarbeit an Schulen von der Hessischen Landesregierung
Zusage von Minister Banzer muss eingehalten werden – Landkreis Gießen hat sich früh engagiert und nimmt Vorreiterrolle in Hessen ein
Auch der Landkreis Gießen fordert nach aktueller Debatte im Landtag von der Hessischen Landesregierung die Einhaltung der Zusage vom früheren Kultusminister Jürgen Banzer zur Drittelfinanzierung (Land, Kommune, Schulträger) der Sozialarbeit an Schulen. Wie der Erste Kreisbeigeordnete (EKB) Dirk Oßwald und der Hauptamtliche Kreisbeigeordnete Siegfried Fricke gemeinsam gegenüber der Presse mitteilten, sei die Entscheidung der hessischen Kultusministerin Dorothea Henzler, die Finanzierung der Sozialarbeit auf die Schulträger abzuwälzen für den Landkreis Gießen nicht hinnehmbar. „Wir haben im letzten Jahr an allen Gesamt- und Förderschulen die Sozialarbeit eingeführt, investieren dafür jedes Jahr fast 1 Million Euro und haben damit eine Vorreiterrolle in Hessen eingenommen“, so der Schuldezernent Siegfried Fricke wörtlich.
Wie der EKB und Jugenddezernent Dirk Oßwald betonte, habe der Landkreis Gießen die Bedeutung der Sozialarbeit an Schulen und deren mittelfristige Auswirkungen auf das Sozialbudget des Landkreises sehr früh erkannt und Initiative ergriffen. „Wir sind mit den Investitionen in Vorleistung getreten, weil wir uns auf die Ankündigung von Minister Jürgen Banzer verlassen haben“, erklärt der Jugenddezernent und führt weiter aus, dass er persönlich die Auffassung vertrete, dass die Sozialarbeit an Schulen zum Bildungsauftrag der Hessischen Landesregierung gehöre und somit auch vom Land Hessen unterstützt und finanziert werden müsste.








