ESSEN UND TRINKEN WIE KELTEN & RÖMER
Wirtschaftsförderung konzipiert mit heimischen Unternehmen neue Angebotspalette - Landrätin von Erfolg des Projektes überzeugt
„Es ist uns gelungen, zahlreiche Betriebe in einer Aktionslinie zusammen zu führen, neue Produkte zu initiieren, neue Attraktionen für Gäste im GießenerLand zu schaffen und die Aktion öffentlich bekannt zu machen – eine ganze Menge Arbeit und ein schöner Erfolg“, so Landrätin Anita Schneider. Mit dem Projekt ESSEN UND TRINKEN WIE KELTEN UND RÖMER wolle man nachhaltigen Erfolg erzielen, deshalb stehe noch viel Arbeit an.
Die Wirtschaftsförderung habe, so Landrätin Anita Schneider, ein besonderes Interesse an der Schaffung buchbarer touristischer Angebote, da vor allem über die Vermarktung von Pauschalangeboten zusätzliche Wertschöpfung zu generieren sei. Die Umsetzung von Pauschalangeboten sei aber kein einfaches Unterfangen, deshalb habe die Wirtschaftsförderung des Landkreises Gießen auch für die interessierten Projektpartner ein besonderes Unterstützungsangebot in Form von Workshops angeboten und dazu den Tourismusexperten Michael Volkwein engagiert.
Unter Leitung der Kreis -Wirtschaftsförderung haben die am Projekt „ESSEN UND TRINKEN WIE KELTEN & RÖMER“ beteiligten Betriebe bisher in zwei Workshops an dem Thema spezielle kulinarische Angebote für Gäste und Entwicklung von Pauschalen gearbeitet.
Nachdem im ersten Workshop Grundlagen des neuen Angebotes und Anforderungen an Pauschalangebote erarbeitet wurden, standen praktische Umsetzungen im Zentrum des kürzlich durchgeführten zweiten Workshops, der im Landhotel Naunheimer Mühle stattfand. Einige Betriebe hatten fleißig gearbeitet und konnten bereits hier ihre frisch entwickelten Angebote für Tagesausflüge und mehrtägige Aufenthalte zum Thema „Kelten & Römer“ vorstellen. Andere Betriebe sind derzeit noch dabei, Pauschalangebote marktreif zu entwickeln. Gemeinsam wurde darüber hinaus im zweiten Workshop ein keltisch-römischer Proviantkorb konzipiert, der sich als Lunchpaket, aber auch als Souvenir oder zum Verschenken eignen soll und an dem man weiter arbeiten will.
Gemeinsam erarbeitet und vereinbart wurde im Übrigen eine Produktliste, also Grundzutaten bestimmter Produkte einschließlich des Produktnamens. „Es ist sinnvoll, sich bei keltischen und römischen Speisen und Produkten auf Grundbestandteile und Bezeichnungen zu verständigen, um eine gemeinsame Aktionslinie zu begründen und um die Erwartungen von Gästen und Kunden nicht zu enttäuschen“, erläutert Gabriele Gotthardt, Leiterin der Wirtschaftsförderung beim Landkreis Gießen. „Immerhin werden hier neue Produkte kreiert und keine bekannten Standardprodukte verwandt. Auch der angestrebte Proviantkorb soll aus Neukreationen bestehen, kein einfaches Unterfangen, aber eine erfolgversprechende Innovation, mit der das GießenerLand regional wie überregional beworben und zusätzliche Wertschöpfung generiert werden kann.“
Klaus Gütlich, Inhaber der Naunheimer Mühle, lud die Teilnehmer des Workshops anschließend zu einem üppigen, alle Erwartungen übertreffenden keltisch-römischen Buffet ein. Das Küchenteam um Rolf Braun hatte ein umfangreiches und sehr beeindruckendes Kelten – Römer -Büffet zusammengestellt, bestehend aus 27 verschiedenen Gerichten. Verkostet werden konnten etwa Kichererbsensalat, Gerichte mit Kaninchen, Wildschein und Wels, Saure Mich mit Berberitzen, gesalzene Datteln in Honig und viele andere ungewöhnliche, jedoch überaus wohlschmeckende Gerichte, die allseits Lob und Anerkennung erfuhren. Einig waren sich die Teilnehmer, dass mit einem solch ungewöhnlichen, äußerst schmackhaften und von Zutaten und Zubereitungsarten her sehr besonderen Speisenangebot neue Gäste gewonnen und überzeugt werden können. Nirgendwo außer im GießenerLand könnten sich Gäste dem Thema Kelten & Römer auf eine solche Weise nähern und einen so außergewöhnlichen, dazu noch überaus gesunden Gaumengenuss erleben, waren sich die Workshopteilnehmer einig.
Eine erste Erprobung mit Endkunden sollte dann schließlich auf dem Dreimärkerfest erfolgen. Zusammen mit der Wirtschaftsförderung des Kreises boten die Bäckerei Steinmüller und die Metzgerei Schnaut aus Lollar keltisch-römische Produkte zum Verkosten an. Der Keltenspiegel, der Römerfladen und der Dünsberger Druidenfinger fanden reißenden Absatz bei den Besuchern. Damit war der Praxistest bestens bestanden.
Am 14. Mai ist offizieller Projektstart „ESSEN und TRINKEN wie KELTEN & RÖMER“, dann können Interessierte in zahlreichen Betrieben im GießenerLand die keltisch-römische Küche entdecken, erleben und genießen.
Ein Faltblatt mit den speziellen Angeboten für Ein- bis Drei- Tagespauschalen, einen Proviantkorb und anderes zum Thema „Kelten & Römer im GießenerLand“ wird zu Beginn der Sommerferien veröffentlicht. „Bis dahin wird es dann auch das passende Bier „CEREVISIA GISSENSIS – Trank der Kelten & Römer“, hergestellt vom Gießener Bauhaus, geben, wodurch das kulinarische Angebot abgerundet wird, kündigt Landrätin Anita Schneider abschließend an.
Alle am Projekt teilnehmenden Betriebe sind im Internet unter www.giessener-land.de / Kelten & Römer zu finden.
Das Faltblatt „Essen und Trinken wie Kelten & Römer“ führt alle teilnehmenden Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Metzgereien auf und ist erhältlich bei:. Landkreis Gießen, Riversplatz 1-9, Haus A und C (Zimmer 117), Tourist-Information Gießen (Berliner Platz 2), Gemeindeverwaltungen Biebertal, Heuchelheim, Wettenberg und Lahnau sowie den beteiligten Vereinen und Betrieben. Dort gibt es auch das Faltblatt zu Führungen und Veranstaltungen zum Thema Kelten & Römer im GießenerLand.








