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    • Interview mit der Ausbildungsleitung

       

       

      Name:

       

      Vorname:

       

      Wohnort: 

       

      Böhm

       

      Beate

       

      Lich

      Beate Böhm

       

       

      Welche Aufgaben hat die Ausbildungsabteilung?

      • Alle erdenklichen Arbeiten von der Einstellung bis zur Entlassung der Auszubildenden
      • Betreuen von Auszubildenden
      • Stellt den Ausbildungsplan für jeden Beruf und für jeden einzelnen Auszubildenden zusammen, kann ihn auch verändern
      • Achtet darauf, dass vor der Prüfung alle Inhalte laut Plan vermittelt werden
      • Anmeldungspflicht (Berufsschule, VSV, für die Zwischen- und Abschlussprüfung)
      • Zentrale Fortbildungsmaßnahmen des Landkreises Gießen
      • Weiterqualifizierungsmaßnahmen
      • Kontrolle von Berichtsheften und Monatsthemen
      • Muss dafür sorgen, dass genug Ausbilder mit ausreichenden Kenntnissen und Voraussetzungen vorhanden sind
      • Ist weisungsberechtigt den Ausbildern gegenüber

       

      Wie lange sind Sie schon in der Abteilung?

      • Seit 1999

       

      Wie kamen Sie dazu sich auf diese Stelle zu bewerben?

      • Arbeitet gerne mit Menschen zusammen
      • Findet grundsätzlich die oben genannten Aufgaben spannen und interessant
      • Hält Nachwuchsarbeit für sehr wichtig
      • Die Herausforderung, die Qualität, beziehungsweise den Stellenwert der Ausbildung in der Kreisverwaltung zu verbessern
      • Bei Problemen / Konflikten eine gewinnbringende Lösung für beide Seiten zu finden (Gewinner-Gewinner-Prinzip)

       

      Wie gefällt Ihnen an der Arbeit? Was gefällt Ihnen nicht an der Arbeit?

      Gefällt:

      • Mit Menschen beziehungsweise jungen Leuten zusammen zu arbeiten
      • Die Herausforderung immer neuer Aufgaben
      • Sehr abwechslungsreiche Arbeit

       

      Gefällt nicht:

      • Wenn Probleme auftreten, die für beide Seiten unangenehm sind
      • Sture Entscheidungen nach Aktenlage
      • Beendigung von Ausbildungsverhältnissen
      • Mit desinteressierten Menschen zusammen zu arbeiten (zum Beispiel: Auszubildende, die kein Interesse an ihrem Ausbildungsberuf haben)

       

      Was war Ihr aufregendstes Erlebnis während der Amtszeit?

      • Zur Zeit sehr gespannt und neugierig auf die Projektergebnisse "Erstellen einer Internetseite"
      • Die Arbeit der Ausbildungsleitung insgesamt ist sehr spannend und manchmal sehr aufragend

       

      Was würden Sie den Auszubildenden auf den Weg mitgeben?

      • Neugierde (immer nachfragen und interessiert sein, denn nur so kann man etwas lernen und geforderte Kenntnisse erreichen)
      • "Problemchen" gleich an der richtigen Stelle ansprechen, noch bevor ein großes Problem daraus wird
      • Lernbereitschaft (auch zu Hause)
      • Probezeit nutzen, um zu sehen, ob der Ausbildungsberuf der richtige ist

       

       

       

      Name:

       

      Vorname:

       

      Wohnort: 

       

      Schmidt

       

      Claudia

       

      Solms-Oberbiehl

      Claudia Schmidt

       

       

      Welche Aufgaben sind im Rahmen der Ausbildung zu übernehmen?

       

      Die Aufgaben sind sehr vielseitig und interessant.

       

      Sie lassen sich wie folgt gliedern:

      • Einstellungsverfahren Auszubildende
        • Im Spätsommer wird mit dem Ausschreibungsverfahren für die neuen Auszubildenden des kommenden Jahres begonnen. Die Ausschreibung erfolgt über die Zeitung und das Internet. Dafür muss ein entsprechender Ausschreibungstext erstellt werden.
        • Daraufhin müssen die Vorbereitungen für den Einstellungstest getroffen werden (=Termine absprechen, Raumfrage klären und neue Ordner anlegen).
        • Eingehende Bewerbungen (ca. 200) werden durchlesen und ausgewertet.
        • Bewerber/innen werden zu einem Einstellungstest eingeladen.
        • Die ausgewerteten Testergebnisse werden in Listen eingetragen.
        • Nun beginnen die Vorbereitungen für das Vorstellungsgespäch (=Auswahl der Bewerber/innen, Gruppeneinteilung, Einladung, Raumfrage klären, Terminabsprache mit Personalrat / Schwerbehindertenvertretung / Jugen- und Auszubildendenvertretung / Frauenbeauftragte, sowie die Erstellung eines Bewerberprofils mit allen Leistungskriterien.
        • Auswahl der neuen Auszubildenden im Gremium. Es erfolgt Zusage an die betreffenden Bewerber/innen sowie die Absagen an die restlichen Bewerber/innen.
           
      • Einstellung
        • Ausbildungsverträge und Ausbildungspläne werden erstellt und an die zuständige Stelle (Regierungspräsidium Gießen) zur Eintragung in das Ausbildungsregister weitergeleitet.
        • Personalakten werden angelegt.
        • Anmeldung zur Berufsschule / Verwaltungsschulverband / Zusatzversorgungskasse / amtsärztliche Untersuchung / Anforderung von Unterlagen / Antrittsschreiben.
        • Vorbereitungen für den ersten Ausbildungstag (Infomappe, Ablauf, Pressemitteilung)
           
      • Aufgaben während der Ausbildungszeit
        • Betreuung der Auszubildenden
        • Personalaktenführung / Eingaben / Überwachung / Personaldatenbank
        • Versetzungsverfügungen
        • Beurteilungen anfordern / Überwachung der Ausbildungsinhalte
        • Zeiterfassung, Büchergeld
        • Zusatzunterricht organisieren
        • Gespräche mit Auszubildenden und Ausbildern, Hilfestellung bei Problemen während der Ausbildungszeit
           
      • Beendigung der Ausbildung
        • Leistungsbeurteilung erstellen
        • Kündigungsschreiben laut BBiG
        • Anmeldung zur Abschlussprüfung
        • Übergabe der Personalakte an das Personalamt bei evtl. Übernahme
            
      • Sachbearbeitung / Betreuung von Jahrespraktikanten / Fachoberschulpraktikanten / Schulpraktikanten / sonstige Praktikanten / Arzt im Praktikum
        • Jahrespraktikanten
          • Jahrespraktikanten müssen ein Anerkennungsjahr zum Abschluss ihres Studiums ableisten. Es findet eine Ausschreibung an den Universitäten statt. Die Bewerbungen werden ausgewertet und an die Fachabteilungen weitergeleitet. Anschließend finden Vorstellungsgespräche statt und geeignete Bewerber/innen werden eingestellt. In diesem Jahr müssen die Praktikanten von der Ausbildungsabteilung betreut werden (= Aktenführung / Bescheinigungen ausstellen / Arbeitszeugnisse erstellen).
             
        • Schulpraktikanten
          • Anfrange von Schulpraktikanten / sonstigen Praktikanten bearbeiten (=Abteilungen anfragen ob Bedarf besteht / Einsatz der Praktikanten überwachen)
             
        • Arzt im Praktikum
          • Sachbearbeitund und Überwachung der abzuleistenden Zeiten
             
        • Fachoberschulpraktikanten
          • Eingehende Bewerbungen werden gesammelt und ausgewertet. Es werden Vorstellungsgepsräche geführt und eine Auswahl getroffen.
              
        • Haushaltsüberwachung
          • Auszahlungsanordnungen / Budgetüberwachung
              
        • Mitarbeit bei Fortbildung / Fachhochschüler
          • AII-Lehrgänge / Verwaltungsfachwirft / Fachhochschüler / Mitarbeit bei der Auswahl
          • Einteilung der Fachhochschüler während ihrer Praktikumszeit

       

      Wie lange sind sie schon im Bereich der Ausbildung tätig

      • Seit Oktober 1993

       

      Wie kamen Sie dazu sich auf diese Stelle zu bewerben?

      • Mich hat das Aufgabengebiet interessiert und es war für mich die Möglichkeit eine Sachbearbeiterstelle zu bekommen. Die Stelle war für die ersten drei Jahre befristet.

       

      Was gefällt Ihnen an der Arbeit?

      • Mir gefällt die Zusammenarbeit / Betreuung der Auszubildenden / Praktikanten sehr gut. Die Aufgabengebiete sind abwechslungsreich und ich finde es nach wir vor interessant neue Menschen kennen zu lernen und sie eine zeitlang begleiten zu dürfen.
      • Das einzige war mir nicht gefällt ist die Eingabe in der Zeiterfassung.

       

      Was war ihr aufregendstes Erlebnis währen der Amtszeit?

      • Der erste Ausbildungstag und jedesmal wenn Prüfungen sind, weil ich mir wünsche, dass alle einen guten Abschluss erreichen.

       

      Was würden Sie den Auszubildenden mit auf den Weg geben?

      • Die Ausbildung als Startvoraussetzung in eine berufliche Zukunft anzusehen. Versuchen die eigenen Stärken zu erkennen und auszubauen, sowie an seine Schwächen zu arbeiten. Nicht die Bereitschaft verlieren sich weiter zu entwickeln und flexibel zu bleiben.